Von Katharinaberg nach Unterstell
Im Sommer 2025 von Margareth Bernard
- Höhenunterschied:
- nach oben: 420 m
- nach unten: 370 m
- Gehzeit: 3:00 Stunden
- Beste Zeit: Frühjahr bis Spätherbst
Anfahrt: Mit dem Linienbus Nr. 261 von Naturns (oder direkt von Meran) bzw. direkt von der Talstation der Seilbahn Unterstell in Kompatsch (hier gibt’s auch Parkplätze) nach Katharinaberg im Schnalstal.
Höhenunterschied: ca. 420 m Aufstieg, 370 m Abstieg
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Wegverlauf: Von der Bushaltestelle in Katharinaberg (1.245 m) gehen wir auf der Asphaltstraße bergauf, bis nach einer Kurve rechts der Wiesenweg Nr. 10 A abzweigt, der hinaufführt zum querenden Meraner Höhenweg (Nr. 24), dem wir nach rechts folgen. Bald erreichen wir den Hof Unterperfl, nach dem wir absteigen und einen Bergbach überqueren. Nach einem Anstieg wandern wir an den Hängen weiter zu den Höfen Wand und Kopfron. Kurz nach dem Hof Kopfron führt der Weg links am Hang hinauf und zum Hofschank Wald mit der auffallenden Kapelle (1.505 m, Einkehrmöglichkeit, Freitag Ruhetag). Wir wandern am Osthang des Schnalstales weiter und erreichen den Hof Inner-Unterstell. Wir folgen weiterhin dem Meraner Höhenweg, steigen nach einer Weggabelung (hier kann man auch direkt bis Patleid weitergehen, Nr. 24 A) noch einmal links am Hang empor und gelangen zum Linthof (1.464 m, Einkehrmöglichkeit, Samstag Ruhetag), verlassen dort den Meraner Höhenweg und steigen auf dem schmalen Weg Nr. 10 hinunter zum Gasthof Patleid (1.386 m, geschlossen) und weiter hinunter zum Gasthof Unterstell (1.282 m, Einkehrmöglichkeit, Freitag Ruhetag) und zur Bergstation der Seilbahn Unterstell, mit der wir wieder Naturns bzw. Kompatsch erreichen.
Hinweise: Etwas oberhalb von Unterstell befindet sich eine Aussichtsplattform, die ein gewisses Prickeln vermittelt, ragt sie doch weit hinaus „ins Leere“. Unter dieser Plattform befindet sich ein Übungs- und Familienklettersteig.
Wer die Wanderung ausdehnen möchte, kann auf einem schönen, alten Weg zu Tal steigen (ca. 90 Minuten, 750 Höhenmeter).
Orientierung und Schwierigkeit: Die Wege sind gut markiert. Die Wanderung ist leicht, auch wenn sie an manchen Stellen etwas Trittsicherheit erfordert.
Beste Zeit: Frühling bis zum Spätherbst
Besonderheiten: Das kleine Bergdorf Katharinaberg befindet sich idyllisch gelegen auf einem hohen Felsen. Einst stand an dem Platz, auf dem sich heute die Pfarrkirche befindet, die Schnalsburg, welche dem Tal den Namen gab.
Unmittelbar nach Inner-Unterstell bietet sich ein Tiefblick auf Schloss Juval, welches auf einem Felsen am Eingang des Schnalstals thront. Die Burg wurde von Reinhold Messner erworben und restauriert.
Auf Schritt und Tritt bekommen wir Einblicke in die Welt der Bergbauern, die mit ihrer Arbeit diese Kulturlandschaft geschaffen und erhalten haben. Malerisch fügen sich die Bergbauernhöfe in die Naturlandschaft ein. Beeindruckend ist auch der Blick ins Schnalstal, auf die Orte im unteren Vinschgau und auf die benachbarten Gebirgsgruppen.