Küchelbergtunnel: Besichtigung der zentralen Baustelle für die Zukunft Merans

Bezirk Burggrafenamt im Unternehmerverband organisiert Baustellenbesuch mit Gemeinden

12. February 2025

Einen Einblick in die technische Komplexität sowie das Fortschreiten der Arbeiten der Baustelle zum Küchelbergtunnel und zur Kavernengarage in Meran erhielten kürzlich Unternehmer:innen aus Mitgliedsbetrieben des Bezirks Burggrafenamt im Unternehmerverband sowie Vertreter:innen der Gemeinden im Bezirk.
Bezirksvertreter Norbert Nägele konnte bei der Veranstaltung insgesamt rund 60 Personen begrüßen. Er unterstrich, dass der Bezirk Burggrafenamt bereits mehrfach in den vergangenen Jahren den Kontakt zu den Gemeinden gesucht hat, um gemeinsam darüber zu diskutieren, wie sich Südtirol auch in Zukunft erfolgreich entwickeln kann: „Eine zentrale Rolle spielt dafür eine funktionierende Mobilität. Investitionen in diesem Bereich – wie hier in Meran – sind deshalb unbedingt notwendig. Der Unternehmerverband setzt sich für dieses Projekt, dass nun bald zum Abschluss kommen sollte, bereits seit vielen Jahren ein.“
Der Direktor des Amts für Straßenbau West, Johannes Strimmer, erläuterte die Details zum Projekt, das eine Gesamtlänge von 3 km aufweist und die Stadt Meran vom Durchzugsverkehr entlasten soll: „Die Öffnung des Tunnels für den Verkehr ist für den Herbst 2026 geplant. Gleichzeitig soll auch die Kavernengarage geöffnet werden, die in öffentlich-privater Partnerschaft gebaut wird. Aktuell fehlen rd. 35 m bis zum Durchstich, im April sollte es dann so weit sein. Die Ausschreibung der technischen Anlagen ist abgeschlossen, die Unternehmen beginnen bereits mit vorbereitenden Arbeiten.“
Anwesend war auch Landesrat Daniel Alfreider, der die Komplexität dieser Baustelle hervorhob: „Es handelt sich derzeit um die Schwierigste hierzulande, da aufgrund der unterschiedlichen Baugrundbeschaffenheit verschiedene Baumethoden angewandt werden müssen. Eine große Herausforderung ist zudem, dass direkt unter der Stadt gebaut wird. Dabei muss sichergestellt werden, dass Straßen, Schulen und Wohngebäude ohne allzu große Beeinträchtigungen weiter genutzt werden können. Aktuell arbeiten rd. 130 Personen sechs Tage in der Woche rund um die Uhr auf der Baustelle, was eine rasche Fertigstellung sichern soll.“
In der abschließenden angeregten Diskussion konnten dann noch offene Fragen geklärt werden.
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